Mit der zunehmenden Nutzung von Smartphones nicht nur als Kommunikationsmedium, sondern auch als Informations- und Transaktionsdienst, werden mobile Applikationen auch für Online-Händler immer interessanter. Der aktuelle ECC-Shopmonitor Spezial, der vom ECC Handel in Zusammenarbeit mit der Managementberatung Mücke, Sturm & Company erstellt wurde, zeigt für die zwanzig umsatzstärksten Online-Shops, inwiefern das Mobiltelefon von den Konsumenten bereits als Vertriebskanal genutzt wird - die Zahlen sind momentan noch ernüchternd.
Die Ergebnisse machen deutlich, dass Mobile Shopping in der Praxis noch nicht bei den Konsumenten angekommen ist: Von den zwanzig umsatzstärksten Online-Shops bieten bisher lediglich acht Unternehmen eine Applikation für mobile Endgeräte an. Außer den Apps von Apple und Amazon sind diese jedoch eher unbekannt und werden bisher nicht für Mobile Shopping genutzt. 70% der befragten Konsumenten geben an, überhaupt kein Interesse an Apps von Online-Händlern zu haben.
Der Einsatz von Apps kann sich aber trotzdem lohnen, denn sie bieten abseits von Mobile Shopping noch andere Funktionen: Eine App kann dazu beitragen, das Image des Händlers zu verbessern, die Kundenbindung zu erhöhen oder einen Kauf in einem anderen Vertriebskanal vorzubereiten. So geben immerhin 10 Prozent der befragten Konsumenten an, dass die existierenden Apps zu einer Steigerung der Bestellhäufigkeit führen und rund 20 Prozent bekunden, Interesse an zukünftig angebotenen Apps zu haben.
Sind Sie neugierig geworden, welche Applikationen die Bestellhäufigkeit deutscher Online-Shopper steigern? Möchten Sie erfahren, in welchen der 20 umsatzstärksten Online-Shops und Shopping-Portalen bereits über eine mobile Applikation eingekauft wurde?